The Te Araroa Trail

22. Trail-Abschnitt: Von Wanaka nach Queenstown über den Motatapu Alpine Track – In life going downhill is an uphill job!

Te Araroa Trail Total (TTT): 2.686 km 

 

Highlight:

Tararua 2.0 auf dem Motatapu Alpine Track – wunderschöne Landschaft, harte Auf- und Abstiege, sodass man am Ende des Tages einfach zufrieden ist…mit sich und der Welt! 😉

 

Beileid:

Muskuläre Probleme, Oberschenkel, Waden, Knie…Zwangspause in Queenstown

 

💪🏼: 6/10

😄😐☹: 8/10

…die Überschrift ist übrigens geklaut aus dem sehenswerten Film „Lady In The Van“.

Bevor ich wieder von meinen Erlebnissen auf dem Trail berichte, noch ein paar Worte zu meiner absoluten Lieblingsstadt in Neuseeland: Wanaka! Okay, es hat natürlich auch mit der Gesellschaft zu tun und nicht nur mit kulinarischen Highlights in den kleinen, gemütlichen Cafés, leckeren Burgerschuppen oder Food Trucks für Burritos, Pizza und sogar Schnitzel. 😉 Der Höhepunkt meiner zwei Ruhetage in Wanaka war definitiv das kleine Privatkonzert von Matt und Kelsea für unsere amerikanisch-kanadisch-deutsche Wandergruppe. Matt’s Rap mit Gitarrenbegleitung und Kelseas tolle Stimme gehen in die Annalen meiner liebsten Te Araroa-Erfahrungen ein. Wer die beiden auch erleben möchte, kann das unter folgendem Link:

the honeycreepers

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Trail Day 94: Von Wanaka zur Fern Burn Hut (25 km)

Ein bisschen verarscht fühlte ich mich heute schon! Nach zwei regnerischen oder bewölkten Tagen im eigentlich malerischen Wanaka sollte es am Tag meiner Weiterwanderung endlich wieder einigermaßen klar und sonnig werden. Das traf sich gut, denn ich wollte unbedingt die Aussicht vom Roys Peak mit in meine persönliche Te Araroa-Etappe einbauen. Der Roys Peak ist einer der besten Side Trips auf dem TA; und ich ärgerte mich bereits, dass ich dafür nicht die richtigen Bedingungen während meiner zwei Ruhetage in Wanaka hatte. Stattdessen wollte ich das heute nachholen, indem ich einfach einen Teil des offiziellen Te Araroas auslasse…um dafür lieber 1.100 zusätzliche Höhenmeter rauf und runter zu laufen. 😉

Aber es kam natürlich nicht so wie geplant, denn als ich aufwachte, hing eine dichte Wolkendecke über Stadt, See und Berge. Roys Peak würde so keinen Sinn machen! Ich zögerte meinen Aufbruch aus Wanaka noch etwas hinaus (und versüßte ihn mir mit Cappuccino und einem Blueberry & Chocolate Muffin), aber um elf Uhr und immer noch grauverziertem Himmel wanderte ich schließlich los.

Der Glendhu Bay Track führte mich vom Stadtrand entlang des Lake Wanaka wieder in die Natur; die nächsten 90 Kilometer oder vier Tage nach Queenstown standen an. Ich hatte mir vorher Proviant für fünf Tage aufgeladen…für den Fall, dass ich eben noch den Roys Peak mit in mein Programm aufnehmen würde. Der Countdown lief: auf den nächsten sechs Kilometern würde ich mich pro oder contra entscheiden müssen, denn dann würde ich den Trailhead zum Aufstieg passieren.

Und wie mein erster Satz vermuten lässt war es immer noch stark bewölkt und grau, als ich mich endgültig gegen einen Aufstieg entschied. Die Entscheidung fiel mir schwer: erstens gab es erste blaue Risse in der Wolkendecke…und zweitens fieberte ich schon seit Wochen dem Roys Peak entgegen. Warum? Einfach mal eine Google-Bildersuche „Roys Peak“ durchführen und mit offener Kinnlade auf dem Monitor starren…

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Ich haderte mit mir, ob ich nicht doch einfach auf besseres Wetter spekulieren sollte…aber entschied mich dagegen. Und natürlich dauerte es nur eine Stunde und fetter Sonnenschein und weitestgehend blauer Himmel provozierte auf mich hinunter! Ich hätte vor Frust in meine Trekking-Stöcke beißen können! Zurücklaufen wollte ich zu diesem Zeitpunkt aber auch nicht mehr. Total ärgerlich! Und ich nahm mir sofort vor, den Gipfel bei anderer Gelegenheit zu besteigen…ich komme ja nochmal wieder! 😉

Statt auf dem Roys Peak machte ich in der Glendhu Bay schließlich eine späte Mittagspause und begab mich danach auf den Motatapu Track. Mein Ziel für den heutigen Tag war jetzt schon sehr nah, da ich ja ein wenig Zeit und Höhenmeter eingespart hatte. Die Fern Burn Hut lag nur sieben Kilometer entfernt und so winkte immerhin ein früher Feierabend.

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Allerdings war der Track dorthin alles andere als leicht! Die ersten Kilometer führten noch über flaches Weideland, aber im Anschluss schlängelte sich der Weg steil bergauf und bergab entlang des Fern Burn Rivers. Ich war heute auch körperlich total neben der Spur, sodass ich für die sieben Kilometer wirklich die veranschlagten drei Stunden benötigte. Meine Knie taten trotz (oder gerade wegen?) zweier Ruhetage weh. Und meine Fersen spürten noch die Nachwehen meines kaputten Paars Schuhe, die ich in den Ruhestand geschickt hatte. Außerdem war ich müde…und jetzt während des Tracks setzte viel zu schnell Erschöpfung ein! Ich konnte also eigentlich sogar froh sein, dass mich das Wetter heute nicht auf den Roys Peak geführt hatte…ich hatte ja schon mit den 500 Höhenmetern auf diesem Track zu kämpfen!

Schließlich erreichte ich kurz nach sechs Uhr die Fern Burn Hut, nicht ohne vorher nochmal steil bergab und wieder hinauf zu müssen. Einziger anderer Hüttengast neben mir war Sarah aus Irland. Wir unterhielten uns intensiv über Erziehungsfragen (ganz spannend! 😉) und Flüchtlingskrise (Lieblingsthema und damit sehr entertaining für mich), bis wir uns schließlich um zehn Uhr eine der zwölf Matratzen aussuchten. Kurz vorm Einschlafen trauerte ich immer noch dem Roys Peak hinterher…aber man kann eben nicht alles haben. 😉

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Trail Day 95: Von der Fern Burn Hut zur Roses Hut (16 km)

Ganz entspannt brach ich um 10 Uhr von der Fern Burn Hut auf, während Sarah noch selig schlummerte. Sie wollte heute nur einen Tagesausflug von der Hütte aus machen und dann am nächsten Tag wieder zurücklaufen. Und ich hatte die leise Vermutung, in erster Linie ging es ihr in Abwesenheit ihrer kleinen Kinder darum, möglichst viel Schlaf nachzuholen… 😉

Zunächst war der Tag wieder stark bewölkt und ich stieg in der angenehmen Kühle hinauf auf den den Jack Halls Saddle (1.275 Meter). Die Aussicht konnte ich hier abschreiben, aber so langsam fing es an aufzuklaren. Nur eine halbe Stunde später und der Himmel war wie gestern weitestgehend blau und die Sonne strahlte warm auf mich herab. Die Aussicht war nun während des Abstiegs zur Highland Creek Hut überragend und ich legte eine Fotopause ein.

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Die grüne, bergige Landschaft erinnerte mich stark an die Tararua Ranges auf der Nordinsel, einer meiner absoluten Lieblingsabschnitte des Te Araroa. Und das Anforderungsprofil passte da auch ins Bild. Vom Jack Halls Saddle ging es nämlich wieder steil bergab Richtung Hütte auf nur noch 875 Meter. In zweieinhalb Stunden hatte ich bereits 900 Höhenmeter zurückgelegt und die schwierigsten und steilsten Abschnitte sollten erst noch folgen.

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Nach einer ausgiebigen Mittagspause inklusive Power Nap war ich wieder voller Energie auf dem Trail. Und das war auch gut so, denn von nun an wurde es pervers steil! In Tararua-Manier stieg ich Berge rauf und runter, folgt immer mal wieder einen Grat und erlebte einfach überragende Aussichten auf Motatapu und weitere grüne Berge. Im Vergleich zu gestern war ich auch körperlich wieder richtig gut drauf. Meine Fersen taten erst abends weh und stecken so langsam die Vergewaltigung der letzten Wochen weg. Und meine Knie? Trotz insgesamt 2.500 Höhenmeter am heutigen Tag hatte ich so gut wie keine Probleme. Außer ein leichtes Zittern nach dem letzten Abstieg…auf dem Trail ist hinunterlaufen eben genauso harte Arbeit wie hinauf. 😉

750-1275-875-1225-725-1200-700…das war ungefähr das Höhenprofil meiner heutigen Etappe über 16 Kilometer feinstes Naturschauspiel. Wahnsinnig anstrengend, herausfordernd…und vor allem schön! Ich hatte trotz der Erschöpfung ein zufriedenes Lächeln im Gesicht, als ich um halb sieben die prall gefüllte Roses Hut erreichte. Außer mir war nur ein weiterer TA Hiker da (Jess aus Neuseeland)…und eben noch zehn weitere Wanderer, sodass die Hütte richtig gemütlich wurde! 😉 Die meisten waren total verwundert, dass ich von Fern Burn kam, da der Abschnitt so heftig war. Aber alles relativ; ich bin ja auch schon vier Monate im Training. Und 16 Kilometer egal bei welchem Höhenprofil sind auch kein Kunststück.

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Zum Abendessen unterhielt ich mich mit ein paar Jungs aus Belgien. Die Anschläge waren natürlich ein Thema, allerdings nur kurz. Es schien als würde die Seifenblase Neuseeland am anderen Ende der Welt (und vor allem hier in der Natur) keine negativen Gedanken durchlassen. Stattdessen war das bestimmende Thema (neben TA und Trails in Neuseeland) die Fußball-Europameisterschaft…und die drei Jungs glauben tatsächlich, Belgie könne Europameister werden und die Mannschaft schlagen, niiieeemals! 😉

Morgen will ich mich wieder über die 20km-Marke wagen…von daher legte ich mich früh schlafen. 😉

 

Trail Day 96: Von der Roses Hut nach Arrowtown (23 km)

Ostersonntag ohne Familie und Ostereier und Osterhase? Zumindest letzteren hatte ich im Gepäck; der Lindt-Schokohase würde gleich den ersten Gipfel des Tages nicht überleben. 😉 Vorher musste ich allerdings dafür arbeiten. Auch heute war ich wieder spät unterwegs; um halb zehn brach ich von der immer noch prall gefüllten Roses Hut zum Roses Saddle auf. Knappe 450 Höhenmeter zum Warmwerden!

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Oben angekommen war der Wind so kühl, dass ich dem Schokohasen leider nicht die gebührende Zeit widmen konnte und ihn innerhalb von zwei Minuten komplett inhaliert hatte. Dafür konnte er vorher noch ein bisschen die super Aussicht genießen! 😉

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Von 1.000 Meter Höhe stieg ich nun wieder stetig bergab, bis ich den Arrow River erreichte. Hier durfte ich mich entscheiden: entweder ich folgte weiter den orangenen Markern auf einem höhergelegenen Track oder ich folgte direkt dem Flusslauf. Nach kurzer Überlegung entschied ich mich für die zweite Option, weil sie einfach mehr Abwechslung bot.

Fast fünf Kilometer folgte ich so gut es geht dem Ufer, aber oft watete ich auch einfach nur direkt im eiskalten Fluss oder hangelte mich über Felsen und Steine. So kam ich zwar langsamer voran, aber es machte großen Spaß. Meine Füße mussten sich nach jeder Überquerung erstmal kurze Zeit von dem Kälteschock erholen…aber das war okay so! 😉

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Nach insgesamt zehn Kilometern erreichte ich die ehemalige Bergbausiedlung Macetown, von der inzwischen nur noch eine Handvoll leerstehender und für Touristen restaurierte Hütten existierte. Nachdem ich bereits in den ersten Minuten meiner Mittagspause von zahlreichen Sandflies attackiert wurde, flüchtete ich auch schnell in eine dieser Hütten und schloss mich dort ein. Das bedeutete zwar Lunch im Dunkeln, aber immerhin nur Lunch für mich. 😉

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Um zum hübschen kleinen Touriort Arrowtown zu gelangen, musste ich jetzt nur noch 13 Kilometer laufen und dazwischen über den Big Hill klettern. Von nur noch 600 Meter ging es nochmal hinauf auf knapp über 1.000 Meter, um danach geschmeidig über mehrere Kilometer auf das auf 400 Meter liegende Arrowtown abzufallen. Auch heute wanderte ich wieder insgesamt über 2.000 Höhenmeter, aber es fühlte sich trotzdem noch relativ entspannt an. Zwischendurch probten ein paar Regenwolken kurz den Aufstand, aber außer einem grauen Himmel und einigen kurzen, leichten Schauern brachten sie nicht sonderlich viel zustande. Bereits um 17 Uhr erreichte ich die schmucke Touri-Flaniermeile mit Restaurants und Shops. Ich nutzte die Gelegenheit und gönnte mir ein leckeres Abendessen im Hotel New Orleans, bevor ich weiter zum örtlichen Holiday Park wanderte.

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Und meine Osterüberraschung wartete bereits auf mich: Jana, Spirit, Sparky, Toolbox und Kat waren ebenfalls dort, obwohl sie doch einen Tag eher aus Wanaka aufgebrochen waren. Nur Matt und Kelsea fehlten; sie waren ca. 20 Kilometer weitergelaufen und befanden sich kurz vor Queenstown. Anyway, somit war das Abendprogramm gesichert. Gerade Jana ist mir total sympathisch; immer happy, sie lacht viel und ist einfach eine strahlende und positive Person.
Trail-Ostern war super! Aber ich freue mich jetzt schon auf nächstes Jahr

Trail Day 97: Von Arrowtown nach Queenstown (29 km)

Another day in trail paradise! 😉 Der Tag war wieder sonnig und zumeist warm und führte mich ins touristische, aber schöne Queenstown. Und ich habe festgestellt, dass ich diese Wanderungen durch Neuseeland-Suburbia sehr genieße. Die Wanderungen durch die Vorstädte von Auckland und Wellington waren ebenfalls super!

Ich brach mal wieder sehr spät auf; in den letzten Tagen hatte sich meine Beinmuskulatur total verhärtet und heute durfte ich den Preis dafür bezahlen. Ich wachte von Schmerzen in meinen Oberschenkeln, Knie und Waden sogar mehrmals die Nacht auf. Ich ließ mir also am sehr kalten Morgen etwas Zeit und wartete, bis die Sonne herauskam, um mein von Kondensation feuchtes Zelt zu trocknen. Mein benachbartes französisches Pärchen begrüßte mich gleich mit einem herzlichen Lächeln und die unruhige Nacht war schon wieder vergessen. Très magnifique! 😉

Beim Gespräch mit den beiden stellte ich fest, wie sehr sich meine eigene Sicht auf meine Wanderung verändert hat: Die Französin fragte mich, wohin ich heute wandern würde. Ich sagte, ich würde heute die 30 Kilometer nach Queenstown laufen. Sie machte sofort große Augen und meinte, das sei ja ein großer Tag für mich. Und ich antwortete ehrlich, dass es eigentlich relativ easy werden würde, eine Flachetappe eben. Und so fühlt es sich inzwischen an; die Relationen haben sich nach den 40- oder 50-Kilometer-Tagen verschoben. Und erst recht nach den 66,6 Kilometer von Lake Tekapo nach Twizel. Anyway, die Französin war einigermaßen schockiert, wie leicht mir diese Distanzen fielen. Sie selber wollten heute 60 Kilometer mit dem Fahrrad nach Wanaka fahren und waren damit schon genug bedient. 😉

Bevor ich die Stadt verließ, deckte ich mich in der Arrowtown Bakery mit Coffee to go und einem überragend leckeren, ofenfrischen Venison Pie ein (mit Wildfleisch und Bratensauce gefüllte, heiße Blätterteigtasche). Hmmmm! Mit beiden Händen beschäftigt wanderte ich hinaus aus Arrowtown entlang der Millbrook-Golfanlage. Alles sah hier so sauber und gepflegt aus. Auf den Straßen und Wegen traf ich eine Menge Fahrradfahrer und Spaziergänger, die das schöne Wetter ebenso für einen Ausflug an die frische Luft nutzten. Ich erreichte den Lake Hayes und machte in der angrenzenden Siedlung meine Mittagspause.

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Danach waren es nur noch weitere 17 Kilometer bis Queenstown. Nach Verlassen der Siedlung folgte ich für einige Zeit dem Kawarau River, gefolgt vom Shotover River, den ich auf einer Fußgängerbrücke überquerte. Inzwischen meldete sich auch meine Muskulatur wieder zurück und ich kam langsamer voran und machte mehr Pausen. Ich hatte heute eine Menge Zeit und das Wetter war super, deswegen blieb ich entspannt und wanderte langsam weiter. Ich erreichte Frankton und genoss die tollen Ausblicke auf Lake Wakatipu, an dem auch Queenstown liegt. Von hieran folgte ich dem Seeufer weitere sechs Kilometer und kam um 18 Uhr bei meiner Endstation an. Mein erster Eindruck: wahnsinnig touristisch, aber auch richtig schön!

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Auf dem Weg zu meinem Hostel kam ich an einer der Hauptattraktionen der Stadt vorbei: Fergburger. Die beste Burger-Braterei Neuseelands zieht ganze Horden von Menschen an und die Schlange vor dem Laden war einen ganzen Block lang. Wartezeit: mehr als eine Stunde! Und das nicht nur zu Stoßzeiten, sondern so gut wie rund um die Uhr. Ich entschied mich fürs erste für die schnellere Variante und holte mir nur einen Snack in einem Café. Das mit dem Burger würde ich mir ja noch an meinem Ruhetag überlegen können…

 

So what’s next:

Ich lasse meine Beine baumeln und verbringe einen Tag zur Erholung und Aufstockung meiner Vorräte in Queenstown. Und vielleicht erhalte ich ja auch einen guten Tipp, wann Fergburger nicht ganz so pervers überlaufen ist. 😉 Danach? Erfinde ich meinen eigenen Trail, indem ich den mir wärmstens empfohlenen Routeburn Track, der allerdings nicht Teil des Te Araroa ist, einfach mitmache. Dadurch skippe ich 14 Kilometer des Te Araroa…und füge 44 Kilometer hinzu, von daher habe ich auch kein schlechtes Gewissen! 😉 Allerdings läuft so langsam der Countdown: am 15. April läuft mein Visum aus. Noch 300 Kilometer, auf denen ich nochmal etwas Besonderes vorhabe. Stay tuned!

2 Kommentare zu “22. Trail-Abschnitt: Von Wanaka nach Queenstown über den Motatapu Alpine Track – In life going downhill is an uphill job!

  1. Rüdi

    Routeburn ist schön, gute Entscheidung! Bin den aber glaube ich damals andersrum gelaufen als du das jetzt tun wirst.

  2. Rolf

    Na, das mit den 300 km sollte Dir, vorausgesetzt, der Körper spielt Dir keinen Streich, ohne Probleme gelingen. etwas mehr als 2 Wochen noch…das Schöne, auch wenn der Trail Blues kommen wird, ist, dass die letzte Runde des Te Araroa schon wieder die Startrampe für Deine kommenden Pläne sein wird. Und mit Routeburn hast Du ein definitives Highlight direkt vor Dir. Enjoy und: Happy Easter. Kleiner Tip zum Track: Conical Hill. Bei schönem Wetter ist der Blick zur Tasmansee wunderbar.

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